Beitragsbemessungsgrenze 2008
Ab diesem Jahr gelten wieder neue Beitragsbemessungsgrenzen die allerdings noch die Zustimmung vom Bundesrat brauchen. Die Angabe erfolgt also unter Vorbehalt.
Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung / Pflegeversicherung
Versicherungspflichtgrenze:
Ost und West: 4.012,50,- € pro Monat bzw. 48.150,- € pro Jahr
Beitragsbemessungsgrenze:
Ost und West: 3.600,- € pro Monat bzw. 43.200,- € pro Jahr
Um in die private Krankenversicherung wechseln zu können muss man seit dem 01.01.2008 die Versicherungspflichtgrenze in drei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten haben.
Diese Änderung betrifft, bis auf wenige Ausnahmen, nicht die: Selbständigen, Freiberufler und Beamte bei diesen Personengruppen ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung unabhängig vom Einkommen weiterhin möglich.
Beitragsbemessungsgrenze Allgemeine Rentenversicherung
West: 5.300,- € pro Monat bzw. 63.600,- € pro Jahr
Ost: 4.500,- € pro Monat bzw. 54.000,- € pro Jahr
Beitragsbemessungsgrenze Knappschaft
West: 6.550,- € pro Monat bzw. 78.600,- € pro Jahr
Ost: 5.550,- € pro Monat bzw. 66.600,- € pro Jahr
Beitragsbemessungsgrenze Arbeitslosenversicherung
West: 5.300,- € pro Monat bzw. 63.600,- € pro Jahr
Ost: 4.500,- € pro Monat bzw. 54.000,- € pro Jahr


Kein Jahr ohne Änderungen…wieso auch nicht, in einem Jahr wird es eh wieder modifiziert…
Ja, Da geb ich dir Recht sgr, aber wir leben nunmal in einer Sich verändernden Gesellschaft.
Mal schauen was kommt.
Bin ich froh, dass ich selbstständig bin und dieses hin- und her nicht ertragen muss.
War schon klar, dass es man auch in diesem Jahr die Finger nicht von einer Änderung lassen konnte.
Gar nicht so einfach da immer auf dem Laufenden zu bleiben.
Hallo,
die Beitragsbemessungsgrenzen sind m. M. nach eine versteckte Kapitalerhöhung für den Staat. Die Beiträge darauf gehen in die Gesetzliche Rentenversicherung sowie gesetzliche Krankenversicherungen. Da diese kurz vor dem kollabieren sind und der Staat im Moment keine weiteren Einnahmen „auf die schnelle“ generieren kann.
Keiner weiß mehr wie das alles noch finanziert werden soll, weder der Staat noch die Beitragszahler. Bald wird es die Einheitsrente geben sowie die Einheitskrankenversicherung mit minimalen Leistungen. Die USA sind das beste Beispiel für das soziale Netz unserer Zukunft.
Netten Gruss
Jens
War anzunehmen dass auch dieses Jahr wieder eine Änderung vollzogen wird. Der Gedankenschritt von Jens ist nicht schlecht und ich denke auch dass das System auf äußerst wackligen Beinen steht. Mal schauen wie das alles in der Zukunft weiter gehandhabt wird?
Grüße!
Irgendwann wird man das System nicht mehr halten können und es würde mich nicht wundern, wenn es hier dann so wird wie in Amerika.
da bin ich anderer meinung. ich zahls gerne und von mir aus könnte es noch mehr sein. wer hat der kann. ihr looser
o man was man sich für ein aufwand als selbständiger spart - da stimme ich manchen leuten ganz zu
Und in diesem Jahr sieht es nochmal ein wenig anders aus! Zwar bleibt die Beitragsbemessungsgrenze bestehen, aber aufgrund des neuen Gesundheitsfonds ist nun eine Vielzahl neuer, privater Zusatzversicherungsleitsungen verfügbar. Für Zahnzusatzleistungen haben wir das ja schon im vergangenen Jahr gesehen und je mehr der Fonds in diesem Jahr ins Gespräch kommt, desto mehr Angebote wird es sicherlich auch geben.
Ob es allerdings wirklich der angekündigte große Wurf wird, und es bei gleichen Leistungen und Kosten bleibt muss sich erst noch einmal zeigen. Schaut man sich die Reaktionen von Ärzten und Patienten zum Jahreswechsel an, überwiegt da wohl eher die Skepsis. Scheinbar verspricht sich niemand große Verbesserungen durch das neue System, wie eine Befragung im Rahmen des MLP-Gesundheitsreport gezeigt hat.
Schauen wir mal, was da noch alles auf uns zukommt dieses Jahr!